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"Der durchlebte Raum - Fotoarbeiten von Mona Breede"
Mona Breede wählt als Hintergrund für ihre Fotoarbeiten von Menschen geschaffene urbane Strukturen.
Plätze, Straßen und Wände erscheinen in kontrastreichem Licht und schaffen einen bühnenartigen Raum,
vor dem sich vereinzelt oder in Gruppen Personen bewegen. Die abgebildeten Menschen laufen in ihrem je eigenen Rhythmus,
der durch Kultur, Herkunft, Erziehung und ihre körperliche und geistige Verfassung bestimmt wird. Die Rhythmen
der einzelnen Menschen treffen aufeinander, vielfältige Interferenzen ereignen sich im Raum. Die Interferenzen,
also die Interaktion der Individuen ist das eigentliche Sujet.
Eine weitere Ebene entsteht durch den Betrachter, der selbst als Mensch in seinem Leben unzählige Geschichten durchlebt hat
und in den Bildern Spiegelungen und Variationen seiner eigenen Erlebniswelten wiederfindet. Mona Breedes Bilder laden ein innezuhalten.
Neben vielfältigen Merkwürdigkeiten, Widersprúchlichkeiten und Spannungen im Zusammenleben der Menschen zeigt sie auch die
unbeschwerten und fröhlichen Augenblicke in unserem Alltag.
Als Künstlerin ist Mona Breede auf der Suche nach spannungsreicher Komposition, dem idealen Zusammenspiel von Licht, Geschehen
und Augenblick. Ihre Werke sind präzise und detailreich inszeniert. Dabei verdichtet sie zeitliche und räumliche Abläufe zu einer
Serie oder einem einzigen Bild.
Text der Einladungskarte, Januar 2007
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